Gut vorbereitet in die Challenge

Sieben Tage regional essen und trinken – das klingt zunächst nach einer Herausforderung. Mit ein bisschen Vorbereitung wird die RegioPlus-Challenge aber schnell zum kulinarischen Abenteuer. Diese fünf Tipps helfen bei der Vorbereitung:

Lauch und Kürbisse (c) Daniel Delang

1. Den 50-Kilometer festlegen

Wo genau endet eigentlich die 50-Kilometer-Grenze? Schauen Sie sich Ihren persönlichen Umkreis auf einer Karte an und verschaffen Sie sich einen Überblick: Welche Orte, Höfe, Bioläden oder Bäckereien liegen darin? Das macht die spätere Suche nach regionalen Bio-Lebensmitteln deutlich einfacher.

2. Küchencheck: Was ist schon da?

Schauen Sie vor dem Start der Challenge in Kühlschrank, Gefrierfach und Vorratsschrank. Was davon passt in die Challenge? Verbrauchen Sie vorhandene Lebensmittel zuerst und planen Sie darum herum Ihre Mahlzeiten. So vermeiden Sie unnötige Einkäufe und entdecken vielleicht noch vergessene Schätze im Vorratsschrank.

3. Einkaufsmöglichkeiten entdecken

Informieren Sie sich schon vor der Challenge, wo Sie regionale Lebensmittel bekommen können. Bioläden, Wochenmärkte, Bäckereien, Metzgereien oder Direktvermarkter in Ihrer Umgebung können zu wichtigen Einkaufsquellen werden. Vielleicht entdecken Sie dabei sogar einen neuen Lieblingsbetrieb. Unter Regionen finden Sie Einkaufsmöglichkeiten in Ihrer Umgebung.

4. Joker clever einplanen

Drei Joker stehen während der Challenge zur Verfügung. Überlegen Sie vorher, auf welche Lebensmittel oder Zutaten Sie nur ungern verzichten möchten. Ist es der Kaffee am Morgen, Butter, Hefe oder die Schokolade zum Abend? Auch Produktgruppen wie „Gewürze und Öle“ sind erlaubt.

5. Perfektion ist nicht das Ziel

Die RegioPlus-Challenge soll Spaß machen und zum Ausprobieren einladen – nicht zum Stress werden. Wenn einmal etwas nicht bio-regional verfügbar ist oder ein Tag anders läuft als geplant, ist das kein Grund aufzugeben. Auch ein Einstieg im kleineren Rahmen ist möglich: Bei der „Challenge light“ können Sie beispielsweise zunächst nur eine Mahlzeit am Tag regional gestalten oder eine bestimmte Produktgruppe ausschließlich bio-regional einkaufen.

Entscheidend ist nicht, alles perfekt zu machen, sondern sich bewusst mit regionalen Bio-Lebensmitteln auseinanderzusetzen und dabei Neues zu entdecken.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert