Heimisches Superfood

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„Superfood“. Was genau soll dieses Wort eigentlich bedeuten? Ein Blick in den Duden hilft uns weiter „ein besonders gesundes, nährstoffreiches Nahrungsmittel“ wird damit bezeichnet. „Es soll nicht nur schmecken, sondern gleichzeitig die Gesundheit fördern.“

Gesund muss es also sein, das „Superfood“, und viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe und hochwertige Fettsäuren aufweisen. Dann machen wir uns doch mal auf die Suche in der Region:

Als erstes fällt mir das Nüsseprojekt im Nürnberger Land ein. Hier kümmert man sich intensiv darum Walnüsse, Haselnüsse und Esskastanien zu kultivieren um damit die Menschen in der Region zu versorgen. Tolle Sache und bei genauerem Blick auf die Nährstoffe, sind das echte Superfoods die hier gedeihen. Beispiel Walnuss: sie steckt voller Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien und hat einen hohen Zinkgehalt. Damit ist sie gut für Herz, Kreislauf, Haut und Haar. Mehr kann man wirklich nicht verlangen von einem Superfood. Die heimische Haselnuss ist dank ihrem hohen Gehalt an Vitamin B eine echte Nervennahrung. Wer sich gerade an einer Diät versucht, der sollte die Esskastanie probieren. Sehr kalorienarm und trägt trotzdem viele B-Vitamine und Magnesium in sich. Damit müssen sich unsere heimischen „Superfoods“ weder vor Cashewkernen, Mandeln, noch Erdnüssen verstecken.

Die Streuobstinitiative Hersbruck wartet direkt mit dem nächsten Superfood auf: dem Apfel. Sozusagen randvoll ist unsere Lieblingsfrucht mit Superkräften. Vitamin C, Apfelpektine und Polyphenole schützen uns und unsere Zellen. Das englische Sprichwort „an apple a day keeps the doctor away“ hat tatsächlich einen wahren Kern. Eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System ist sicher. Aber Achtung, um Pestizidrückstände in der Schale sicher auszuschließen, lohnt der Griff zur Bioware.

Dieser Artikel würde kein Ende finden, wenn man alle heimischen „Superfoods“ so ausführlich behandeln wollte. Daher nun im Schnelldurchlauf: rote Beeren sind immer gut, egal ob fränkische Kirsche, Himbeere, Schwarzbeere, Brombeere, Holunder, Hagebutte oder Weintraube. Nehmt was die Saison her gibt. Ihre Farbe verdanken sie den Anthocyanen, die als sekundäre Pflanzenstoffe das Risiko für Krebsarten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken sollen. Besonders erwähnenswert: die schwarze Johannisbeere mit einem Vitamin C Gehalt der Orangen und Zitronen vor Neid erblassen lassen könnte. Beeren jeglicher Art findet ihr saisonal am Markt, zum Selberpflücken am Feld und manche Wildform auch am Wegesrand oder im Wald.

Gemüse, Kräuter, Hülsenfrüchte, Hirse, Hafer, Urgetreide und kaltgepresste Öle. Informiert euch über die Links zu weiteren „Superfoods“ aus der Region. Es gibt vieles zu entdecken!

Toll bei den „Einheimischen“, ihr könnt direkt die Produktion vor Ort in Augenschein nehmen und kennt die Arbeits- und Lebensbedingungen der Produzenten. Die Reise vom Feld in euren Mund ist auch überschaubar. Das sind Vorteile, da können Algen, Avocado, Chia Samen und Co. einfach nicht mithalten.

Nun sind wir gespannt auf dein liebstes heimisches „Superfood“! Teile uns mit, welches es dir besonders angetan hat.

Links:

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/gesund-ernaehren/superfood-diese-alternativen-sind-gesund-und-guenstig-28021

https://www.wir-leben-nachhaltig.at/aktuell/detailansicht/heimisches-superfood

Ein Kommentar zu “Heimisches Superfood

  1. Birnen und Quitten vom eigenen Garten!

    Birnen roh zwischenzeitlich Essen, oder beim selber durchgequetschte Haferflocken Frühstücksbrei schmeckt sehr lecker!

    Quitten mit Birnen aufkochen und als Mus essen, ist mein heimisches Superfood, weil es Regional und Saisonal ist!

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